InterventionsstelleSeit Februar 2009 gibt es die Interventionsstelle des Frauennotrufs Deggendorf e.V. Es handelt sich dabei um ein gemeinsames Angebot der Polizei und des Frauennotrufs Deggendorfs e.V. Zielgruppe dieser neuen Interventionsstelle sind Opfer von häuslicher Gewalt in der Stadt Deggendorf und dem Landkreis Deggendorf. Sie ist ein zugehendes Beratungsangebot nach einem Polizeieinsatz für Frauen, die von häuslicher Gewalt, sexualisierter Partnergewalt, sowie Stalking durch den Ex-Partner betroffen sind. Es handelt sich um eine Erstberatung, die fachlich und zeitlich abgegrenzt ist. Ziel ist es, dass mehr Frauen die Möglichkeiten des Gewaltschutzgesetzes nutzen. Während des Polizeieinsatzes lässt sich der Beamte vor Ort vom Opfer eine Schweigepflichtsentbindung unterschreiben. Anschließend wird der Einsatzbericht an die Interventionsstelle gefaxt. Diese muss dann innerhalb von drei Werktagen versuchen das Opfer telefonisch zu erreichen. Sollte dies nicht möglich sein verschickt die Interventionsstelle Infomaterial an das Opfer. Insgesamt finden höchstens 3 Kontakte statt. Während dieser Zeit soll herausgefunden werden, was das Opfer benötigt und gegebenenfalls an andere Beratungsstellen weitervermittelt werden. Dies bedeutet, dass die Interventionsstelle eine Lotsenfunktion übernimmt. Die Aufgaben der Interventionsstelle stellen sich somit wie folgt dar: - telefonische Kontaktaufnahme
- Krisenintervention
- Beratung
- Informationen zum Gewaltschutzgesetz
- Unterstützung bei der Einleitung polizeilicher Maßnahmen
- Vermittlung des Schutz- und Sicherheitsplan
- Lotsenfunktion
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